Zur Wahl 2009 leugnete unser Bürgermeister gerne seine Parteizugehörigkeit, weil er doch gerne der Bürgermeister aller Bürger werden wollte. 2 Jahre später sortiert er die Fraktionen nach der Frage, inwieweit sie bereit sind, seine Politik zu unterstützen. Parteien, die seine Politik mittragen, erhalten dann das Zertifikat "verantwortungsvoll". Bürger und Parteien, die insbesondere die Maßnahmen zur Innenstadtsanierung hinterfragen, sind in den Augen des Bürgermeisters aller Radevormwalder verantwortungslos. Unser Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr Felix Staratschek zeigt, warum wir die Vorstellungen des Bürgermeisters für wenig tragfähig halten.
Fordern Sie die Bundestagsabgeordneten auf, gegen den Gesetzentwurf zu stimmen!
… sollte sie sich eigentlich angemeldet haben. <<
Hatte sie aber nicht. Und so war das AL-Mitglied doch etwas überrascht, als am letzten Freitag, etwas ungelegen (Volker Pispers wartete…), eine junge – aus der Kommunal-Politik bekannte und eigentlich geschätzte – Dame vor der Tür stand und ernüchternd gestand, dass sie ja weiß, dass die AL nichts vom Zensus hält und sie lieber jemand anderen zählen würde, aber nun sei das ja nun mal so – und ob wir denn das ganze jetzt ausfüllen wollen, oder sie noch mal vorbeikommen solle oder sie könne das auch telefonisch machen.
Der Rat hat in seiner Sitzung am 22. März 2011 die Haushaltssatzung des Jahres 2011 beraten. Von CDU bis UWG wurde die finanzielle Situation der Stadt beklagt und die Fehler ausschließlich in externen Einflüssen gesucht. Letztlich sahen die Fraktionen von CDU, SPD, FDP und UWG keine Möglichkeiten etwas an dem Zahlenwerk und der finanziellen Situation Radevormwalds etwas zu ändern.
Dazu bezog die Alternative Liste eine Gegenposition. Im Folgenden können Sie die Haushaltsrede des Fraktionsvorsitzenden der Alternativen Liste Radevormwalds lesen.
Am Samstag den 12. Februar traf sich die Fraktion der Alternativen Liste zu einer Klausurtagung, um den Haushaltsentwurf des Jahres 2011 zu beraten. Auch mehr als siebenstündige Arbeit reicht nicht aus, um einen vollständigen Überblick über den Haushalt des laufenden Jahres zu finden. Anders als die CDU, ging es der AL aber sehr wohl darum, die Haushaltspositionen auch im Detail einer Prüfung zu unterziehen.
Am Sonnteg, den 12. September können alle wahlberechtigten Radevormwalder Bürger erstmals direkt über eine Frage abstimmen, über die sonst der Rat entscheidet. Und sie können damit einen Ratsbeschluss zu Fall bringen.
Nutzen Sie diese Möglichkeit der direkten Demokratie: Stimmen Sie mit JA, für den Erhalt aller Grundschulstandorte.
Hier die gemeinsame Erklärung von AL und SPD mit den wichtigsten Gründen, die für den Erhalt der Grundschule Blumenstraße und aller anderen Grundschulstandorte sprechen:
Alternative Liste und Sozialdemokratische Partei werden in der kommenden Woche eine Bürgerversammlung zu den neuen Abwasserbescheiden durchführen. Zu dieser Sitzung haben wir einen Fachanwalt für Abwasserrecht aus Münster eingeladen, der die Probleme der Radevormwalder Abwassersatzung näher beleuchten und auf Ihre Frage antworten wird.
Weil diese Fragen sehr individuell sein können, würden wir die Diskussion gerne etwas vorbereiten und strukturieren, damit vor allem die Fragen beantwortet werden, die von breiterem Interesse sind. Deshalb bitten wir Sie, schreiben Sie uns Ihre Fragestellungen in einer Mail oder einem gewöhnlichem Brief. Die Mails schreiben Sie uns bitte über unser Kontaktformular.
Gewöhnliche Briefe richten Sie bitte an:
Rolf Ebbinghaus
Hermann-Löns-Weg 7
42477 Radevormwald
Die Bürgerversammlung wird
am Mittwoch, den 30.06.2010 ab 19:00
in der neuen Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums, Hermannstraße
stattfinden!
Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen möchten, lesen Sie bitte hier weiter!
Für viele Bürger Radevormwalds war der unmittelbar vor Pfingsten eintreffender Abgabenbescheid Nr5/2010 der Aufreger
schlechthin. Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster dürfen die Kosten für Abwässer nicht ausschließlich nach dem Frischwasserverbrauch verteilt werden, sondern zusätzlich müssen getrennt davon, die eingeleiteten Regenwassermengen erfasst werden. Das Regenwasser wird dabei über die versiegelten Flächen, die das Niederschlagswasser in den Kanal einleiten, abgerechnet. Hatte die Verwaltung bislang immer darauf verwiesen, dass nur die Besitzer großer Flächen mit relativ geringem Wasserverbrauch zu den zusätzlich Belasteten (z. B. Industrie, Speditionen etc.) gehörten, sahen sich zunächst einmal alle Bürger als „Draufzahler“. Bei näherer Überprüfung der Fakten stellte sich heraus, dass die Stadtverwaltung auch die Kalkulationsgrundlagen vollständig verändert hatte und für die Jahre 2007 bis 2009 Mehreinnahmen von allein 3,5 Mio. € erzielt. Soll etwa der Haushalt über Abwassergebühren saniert werden?